3 Reaktionen zu “Lamentieren über den Schweizer Film”

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Doch der Schweizer Film war mal mutig – und politisch und aktuell und geistreich und witzig. Man schaue sich nur einmal die Filme von Alain Tanner zu seinen besten Zeiten an. Gegen einen Film wie «Charles mort ou vif» würde ich ganze neuere Jahrgänge des Schweizer Films eintauschen.

Simon Spiegel am 25. Januar 2010 um 16:16

Indem Simon Spiegel einen Tanner gegen manch jüngeren CH-Film-Jahrgang eintauschen würde, legt er seinen Finger auf einen interesssanten Aspekt. Wenn über den Schweizer Film lamentiert wird, so meint man im allgemeinen den Deutschschweizer Film. Nie irgendein Wort davon, dass die Kollegen in der Romandie immer wieder ein Perlchen auf die Leinwand bringen. HOME von Ursula Meier, die Spielfilme von Lionel Baier und jetzt COEUR ANIMAL von Séverine Cornamusaz. Um nur mal die zu nennen, die mir spontan einfallen.

Primo am 27. Januar 2010 um 00:45

Lieber Simon
Lieber Primo
Vielen Dank für deine Rückmeldung. Ja, du hast recht, wenn wir sooo weit zurück schauen, dann war da mal eine «mutigere» Schweizer Kinozeit. Ich habe aber den Eindruck, dass gerade mit kleinen Schweizer Autorenproduktionen und Dokmentarfilmarbeiten auch heute noch «Mut» bewiesen wird. Das zeigt doch auch wieder die aktuelle Werkschau in Solothurn. Danke, Primo, für deine Anmerkung zu den aktuellen «mutigen» Filmen. Stimme deinen Beispielen voll und ganz zu. Ich würde da auch Liechtis «Sound of Insects» oder auch «Vision of Colours» anfügen, welche mich beide sehr beeindruckt haben.
Und @Simi: Meine Gratulation zu deiner Seite http://www.simifilm.ch
Herzlich,
jürg fraefel

juergfraefel am 27. Januar 2010 um 16:09
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