reflexbox von jürg fraefel

Medien in der Bildungsorganisation – erlebt – überdacht – notiert

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28. Dezember 2009

Ein kleines Auge, das viel sieht…

juergfraefel in Fotografie, Mediaphil

Endlose Diskussion unter Foto-Enthusiasten: Welcher Kameratyp? Die klobige Spiegelreflex oder die niedliche Kompaktkamera? Die Frage stellt sich vor allem den Rastlosen: Wer will schon mit einer beinahe zwei Kilogramm schweren Spiegelreflexkamera auf dem Mountainbike unterwegs sein? Und spätestens beim Upload auf istockphoto.com ärgert man sich dann über die Bildqualität, wenn das Foto wegen zu grobem Korn oder ungenügender Bildschärfe abgelehnt wurde.

gf1-11Das Thema ist seit einem halben Jahr mit den neuen Kompaktkameras mit grossen Sensoren um ein Kapitel reicher geworden. Die «Serious Compacts» sind mit der gleichen Technologie ausgerüstet wie die Spiegelreflexkameras; APS- oder Micro FourThird-Sensor. Die Kameras verfügen aber über keinen optischen Sucher mit klobigem Lichtschacht. Damit ist das Fotografieren in Spiegelreflex-Qualität, jedoch mit einer 500 Gramm leichten Kamera möglich. Und seit wenigen Monaten hat sich das Thema nochmals auf die Kameras mit Fix-Objektiv mit 17 mm resp. 20 mm Brennweite fokkussiert (entspricht 34 mm resp. 40 mm im Kleinbildformat). Gestandene Fotogafen zeigen noch leicht verschämt ihre neuste Olympus Pen, die Lumix GF1 etc. Und in den nächsten Wochen wird auch Leica mit der X1 eine Kompaktmamera mit Fixobjektiv mit dem klassischen Reportage-Objektiv anbieten.

Der neue Kameratyp hat Suchtpotential: Vorbei die Schlepperei, vorbei die Objektivwahl, vorbei das Zoomen. Neu holt man sich das Objektiv nicht mit dem Zoomobjektiv heran, man bewegt sich darauf zu. Und neu muss sich die fotografierende Person ein  Gefühl für das Fixobjektiv, für die optimale Distanz zum Objekt erarbeiten. Achtloses «zoom-and-shot» funktioniert nicht mehr (hat noch nie funktioniert…). Genaues Beobachten und Einschätzen des Objekts ist unabdingbar. Man beobachtet genauer, setzt sich mit der Aufnahmesituation intensiver auseinander, ist weniger mit Technik beschäftigt; zumindest scheint es dies. Und so tönt es in all den diversen Blogeinträgen, z.B. Hier und Hier.

gf1-3Nur, was heisst da neu? Kennen wir dieses Gefühl der Einfachheit nicht? Jawohl, aus den Zeiten der 50mm/1.8 oder 1.4-Objektive. Oder aus Zeiten der Minox-Fotografie. Wie kamen da bei mir nostalgische Gefühlt auf, als ich den Bericht von Craig Mod las, wie er kürzlich mit der neuen GF1 im Annapurna-Gebiet auf einer Trekkingtour war. Ein Bericht halb Reise-, halb Testbericht. Ich war vor gut zwanzig Jahren im selben Gebiet unterwegs, mit derselben einfachen Fotoausrüstung, einer Minox eben. Und so schliesst sich der Kreis, Back to the Roots oder eben zurück zur Einfachheit der Fotografie mit nur einem Fixobjektiv. Das heisst, heute ist es eine Digitalkamera, vollgestopft mit allem erdenklichen Schnickschnack, nur eben reduziert auf ein Objektiv und auf «Blenden-Halbautomatik» eingestellt, so wie es Craig Mod in seinem «Fieldtest» beschreibt: «The GF1 is a near perfect travel camera».

gf1-2Den neuen Hype versucht Leica gleich auszunützen und schreibt einen Fotowettbewerb zur klassischen Reportage-Fotografie mit dem 35 mm-Objektiv aus, hier. Bleibt also nur noch die Frage zu beantworten, weshalb ein Kamerawechsel zu diesen «professionellen Minis» überhaupt «notwendig» ist. Kürzlich habe ich in einem Blog eines Fotografen einen lapidaren Hinweis auf die Frage nach der «richtigen» Kamera gelesen: Es gäbe dazu eigentlich nur zwei Fragen zu beantworten: Überlege dir, wer du bist. Und überlege dir, was du damit tun willst. Insofern würde wohl die alte Kamera ausreichen, doch mit diesen neuen Minis kann man sich viel schöner aufs Wesentliche beschränken…

gf1-4

Alle Fotos aufgenommen mit Lumix GF1 und 17mm/f 1.7-Objektiv, die Schneefotos bei knapp 20° minus. Craig Mod hatte also recht…

Links:

– Micro Four Third User Forum
– Photozone; Objektivtests

– dpreview.com (Andy Westlake philosophiert über 4/3-Objektive und welche man noch benötigen würde. Und über 50 Kommentatoren diskutieren mit.)

Update vom 24.1.10:
Martin Grommel gibt in seinem Blog «Kwerfeldein» eine Empfehlung zum ersten Objektiv ab: ein 50mm-Festbrennweiten-Objektiv, allenfalls auch ein 35 mm. Besonders gefällt mir seine Begründung: «Und dadurch lernen wir quasi von der ersten Stunde an, was wir mit einem kleinen Schritt nach vorn, zur Seite oder nach hinten bildkompositorisch bewirken können. Das sind Sachen, die mit einem Zoom erstmal auf der Strecke bleiben». Eben.

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05. November 2009

Hilferuf auf Twitter: Translation please?

juergfraefel in Fotografie, Mediaphil

e-p2-specs“Translation please” schrieb Twitter-Mitglied “photorumors” gestern in seinen Twitter-Feed und verwies auf den Eintrag im gleichnamigen Gerüchte-Blog. Hier konnte man eine Liste auf Chinesisch einsehen, eine Spalte beschrieben mit “E-P1″, die andere mit “E-P2″ (Hier). Und darum geht es: Seit Tagen überschlägt sich die Olympus-Fangemeinde mit neuen Gerüchten über die neue Olympus Pen Fotokamera, immer wieder mit Links auf chinesische Websites und Blogs, wo man die Kamera bereits bewundern durfte (z.B. Hier). Erstmals wurde bereits im August über einen neuen Kameratyp berichtet, auch auf Twitter.  - Kurze Zeit später dann ein Update:  “A reader did a quick translation”. Und inzwischen werden im Minutentakt neue “News” über den neuen Kameratyp via Twitter publiziert. Anfangs orakelte man noch eine Präsentation an der Fotomesse in Stockholm vom 13.11., inzwischen scheint es gesichert, dass es morgen, 5.11. eine offizielle Pressemitteilung geben soll.

Zwei Dinge beschäftigen mich zu dieser Meldung:

Zum einen, wie die neusten News inzwischen auf Twitter mit treffenden Suchbegriffen als erstes zu finden sind. Nicht umsonst haben Google und Microsoft (Bing) kürzlich mit Twitter eine Vereinbarung abgeschlossen, Twitter-Nachrichten in in ihre Suchergebnisse integrieren zu dürfen. Offensichtlich hilft sich die Twitter-Community auch einander gegenseitig aus, beantwortet Direktanfragen, übersetzt Chinesisch… Glaubwürdige News vermischen sich schnell mit Twitter-Beiträgen von Nachschwätzern und Gerüchteproduzenten.

ep2Zum anderen beeindruckt einmal mehr, mit wie viel Engagement die Fotobegeisterten einem (vermeintlich) neuen Kameratypen nachjagen, immer auf der Suche nach der ultimativ “besten” Kamera. Und ich gestehe, so ganz kalt lässt mich die Nachricht über die neue E-P2 auch nicht. Wurde doch die Olympus PEN letzten Frühsommer einerseits mit Begeisterung aufgenommen und andererseits wurde gleich wieder fehlender Sucher, Blitz etc. bemängelt. Die vorerst vage Aussicht auf einen neuen Kameratyp beflügelt die Gemüter. Wenn die Kamera wichtiger ist als das Fotografieren selbst, die technischen Daten wichtiger als berauschende Bilder…  Martin Grommel schrieb kürzlich in seinem Blog “Kwerfeldein” von diesem Zwiespalt vieler Fotografen:  “Richtig gut wird’s, wenn der Fotograf besser ist als seine Kamera” Hier. Das “perfekte” Objektiv ist schon Grundlage für das perfekte Bild, ohne das den aufmerksamen Geist und das künstlerisch geschulte Auge gelingt aber wohl gar nichts.

Insofern sollte solche News die Fotografen kalt lassen, wer ist schon besser als seine Kamera? Erst wenn ich die Kamera blindlings und in jeder Lage bedienen kann, kann ich mich auf die eigentliche Gestaltungsarbeit konzentrieren. - Schon, aber die neue PEN? Die Qualität einer Spiegelreflexkamera im Hosentaschenformat.  Ich werde wohl morgen auf Twitter nachschauen, ob sich das Gerücht bewahrheitet. Und wenn das Wunderding dann da ist, werde ich mich wohl mit einer Twitter-Anfrage darüber informieren, ob die Fotoqualität auch hält, was sie verspricht…

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09. August 2009

Frag Twitter – Menschen antworten dir

juergfraefel in Diverses, Fotografie, Medienbildung

Kurz vor den Sommerferien wird die neue Olympus Pen mit grossem Tam-Tam angekündigt: kleinste Kamera mit Wechselobjektiv, gleiche Qualität wie Spiegelreflexkameras etc. Ich vermisse erstmals einen Sucher und bin enttäuscht. Welche Erfahrungen die ersten stolzen Besitzer damit wohl machen? – Ich suche im Twitter, d.h. ich frage Menschen, welche über ihre Eindrücke schreiben. Der Suchbegriff «Olympus Pen» zaubert viele Einträge hervor, vorab japanische Einträge, wo die Kamera als erstes erhältlich ist. Schmalschlaeger verweist mich auf den neusten Testbericht und ein Twitter-Mitglied aus Thailand veröffentlicht laufend mit der Pen aufgenommene Fotos, leider alles auf Thailändisch. Und Orcinus aus Kroatien ist begeistert von der Bedienungsfreundlichkeit der Kamera, anders kann ich mir nicht erklären, dass er seit einer Woche täglich mehrmals Beispielfotos und Tipps im Twitter veröffentlicht.

Beispielfoto aus Thailand – Feuerwerk auch ohne den 1. August (-;

Beispielfoto aus Thailand – Feuerwerk auch ohne den 1. August (-;

Vor einigen Wochen war ich während des denkwürdigen Tennis-Match Federer – Roddick unterwegs. Ich informierte mich im Restaurant laufend mit Twitter-Einträgen über den Verlauf des Match – und ich amüsierte mich köstlich über die witzigen Kommentare von bibbernden Tennisfans beider Lager aus aller Welt. Nicht schlecht staunte aber mein Tischnachbar, welcher sich über einen LifeTicker auf dem Laufenden hielt: Er erhielt die neuesten Ergebnisse später als ich (hier mein Twitter-Eintrag dazu).
Tyler Cowen meint im Interview in der SonntagsZeitung, Twitter würde unterschätzt, die Effizienz der Suche sei extrem effizient. Nicht umsonst hat Twitter kürzlich seine Startseite angepasst und die Suchmaske prominenter plaziert. Kürzlich erzählte mir eine Person, während ihres Aufenthalts in London hätte sich sich zum grossen Teil mit Suchanfragen in Twitter informiert und sei dabei auf echte Trouvaillen an Restaurants, Museen usw. gestossen.

Die Beobachtung scheint also zuzutreffen, dass zunehmend Empfehlungen anderer Menschen den maschinengenerierten Antworten von Suchmaschinen vorgezogen werden. Man schätzt die Vertrauenswürtigkeit eines einzelnen Menschen höher ein, auch auf Kosten möglicher persönlicher Subjektivität. Und Hand aufs Herz: Hat jemand schon einen «objektiven» Testbericht gelesen? Schlussendlich muss man einfach das Gefühl haben, «richtig» entschieden zu haben. Dazu ist die Fähigkeit ist gefragt, sich ein Urteil zu bilden anhand einer Vielzahl von Informationen, aus dem Internet, aus Zeitungen, persönlichen Gesprächen etc. Und nur wer verstanden hat, auf welchen Prinzipien Google, Twitter etc. aufgebaut sind, kann die Relevanz der Infos auch eher einschätzen.

In einem persönlichen Gespräch erklärte mir jemand kürzlich, die anonymen Suchmaschinen seien vergleichbar mit der Globalisierung: Zuerst waren die Menschen fasziniert von deren Vorteilen: billige Flüge, leicht verfügbare internationale Produkte etc.; dies oft auf Kosten von persönlichen Beziehungen (Adieu Dorfladen). Soziale Netzwerke ermöglichen nun beides: internationale Kontakte und persönliche Beziehungen, eine Art «Rückbesinnung» also. Tönt plausibel. Persönlich bin ich etwas skeptisch über diese These, meine virtuellen Kontakte bilden auf jeden Fall fast ausnahmslos meine face-to-face-Kontakte ab.
Zurück zur Olympus Pen: Ich werde wohl meinen Freund, den Profi-Fotografen fragen, was er darüber meint und mich dann entscheiden – ich werde ihn  fragen, sobald ich ihn das nächste Mal in Skype antreffe…

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02. Juli 2009

Mehr Geräte - nicht mehr Know-How

juergfraefel in Aktive Medienarbeit, Fotografie, Mediaphil

Letztes Wochenende am Blues’n'Jazz Rapperswil: der quirlige Musiker auf der Bühne begeistert junges und auch grau behaartes Publikum. Er fuchtelt mit seiner Gitarre wild herum, und viele Zuschauer fuchteln mit ihren Fotohandys und Digitalkameras. Ich glaube zu beobachten, dass im Vergleich zum letzten Jahr eher mehr teure Kameras gezückt werden. Derweil das Knowhow zur Bedienung anscheinend nicht automatisch mitgewachsen ist: Munter blitzen einige aus 30 Metern Distanz. Und am Seeufer beobachte ich eine Mutter, welche stehend aus nächster Nähe ihre Kinder gegen die Sonne ablichet – mit einer topmodernen Spiegelreflexkamera. Neue Kameras warten mit immer raffinierteren Spezialprogrammen auf, wie Gesichtserkennung, Szenenmodus, Verfremdungsfilter etc. Und mit dem eigentlichen Handwerk der Bildgestaltung tut man sich schwer.

bluesnjazz

Es macht den Anschein, dass die technischen Features bei neuen Geräten überwiegen und die Produktehersteller heizen damit  mächtig ein. Urs Ingold moniert in seinem Blogeintrag, wie der Hersteller beim neuen iPhone vor allem mit der höheren Geschwindigkeit wirbt – «the fastest, most powerful iPhone yet» – und weniger mit neuen Funktionen. Mit Muskelkraft, resp. der Taktfrequenz des Prozessors hatten in den 90er-Jahren auch die Windows-Computer geworben.

Zurück zur Fotografie: Tipps für gelungene Fotografien gibt’s im Internet zuhauf. Der beste ist wohl: Viel fotografieren, Ergebnis kritisch beurteilen und aus Fehlern lernen… Wer sich doch Nachhilfeunterricht in Fotografie wünscht, hier einige Links:

  • www.mediaculture.de (Bildgestaltung, anschauliche Beispielbilder; sehr übersichtlich)
  • www.istockphoto.com (Grundregeln des Fotografierens bezüglich Objektauswahl, Bildgestaltung, Digitaltechnik; benötigt kostenloses LogIn > «Help» > «Photographer’s Training Manual»; Englisch)
  • www.fotolehrgang.de (fototechnische Grundlagen)

blogblues_zusammenMehr Fotos vom Blues’n'Jazz Rapperswil hier.

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29. März 2009

Schülerjahre: Was Remo Largo zum Mediengebrauch der Heranwachsenden meint

juergfraefel in Diverses, Fotografie, Medienbildung

Das freut: Remo Largo bricht in seinem neuen Buch «Schülerjahre» eine Lanze für gestalterisches Arbeiten wie Zeichnen, Malen, Handarbeit, Werken (Seite 91) – und auch für die gestaltende Computerarbeit. Ich habe mich mit früherem Blog-Eintrag kritisch über das Marketing rund ums Buch geäussert (Hier), jetzt erfreuliches zum Inhalt:

_6280535Largo schreibt, man habe festgestellt, dass Schülerinnen und Schüler im Vergleich zu vor dreissig Jahren eine deutlich erhöhte visuelle Wahrnehmungs- fähigkeit und Raumorientierung besitzen, die «Bilderflut» habe also nicht nur «negative Folgen». Diese Fähigkeiten seien genauso wichtig wie das Fördern von Fremdsprachen. Die Schule hätte die Aufgabe, die figural-räumlichen Fähigkeiten der Heranwachsenden zu fördern, und dies könne auch bestens mit dem Computer geschehen. Da müsse die Schule umdenken: Die traditionelle Geometrie müsse mit dem virtuellen Raum ergänzt werden. Die digitale Fotografie und der digitale Film sollten konsequenter in der Schule genutzt werden. Largo: «Digitale Filmtechnik bietet ungeahnte pädagogische Möglichkeiten. Einen Film zu produzieren eignet sich bestens für Teamarbeit auf der Sekundarstufe. Die Schüler können dabei unterschiedlichste Fähigkeiten einsetzen: …» (Seite 94).

_6280452In praktisch jedem Haushalt findet man eine oder mehrere digitale Fotokameras und eine digitale Filmkamera erhält man ab fünfhundert Franken. Die JIM-Studie 2008 (S. 11 und 13) sagt aus, die Jugendlichen hätten die Fotografie entdeckt, besonders die Mädchen. Mit vielen Fotokameras kann man Videoclips aufnehmen. Und mit dem eigenen Handy trägt heute praktisch jedes Kind ständig eine einsatzbereite Fotokamera dabei – Sofern die Schüler beim Betreten des Schulzimmers das Handy nicht abgeben müssen (…). Foto- und und Filmkameras sind in der Schule meistens vorhanden (Barras/Petko 2007, S. 97; pdf). Es ist mir nicht bekannt, wie oft  die Geräte im Unterricht eingesetzt werden, ich vermute doch nicht so oft im Vergleich zur leichten Verfügbarkeit, dies mein subjektiver Eindruck aufgrund von Gesprächen mit Lehrpersonen. Es gäbe viele niederschwellige Einsatzmöglichkeiten, beispielsweise zum Illustrieren von eigenen Texten, Wandzeitungen, Vorträgen etc. mit eigenen Fotos. An Einsatzideen fehlt es wohl nicht, diese erhält man vielerorts, beispielsweise im Internet hier, hier, hier oder hier. – Es ist schon verwunderlich: Im Moment sind PLEs das mediendidaktische Thema und gleichzeitig sind Alltagsgeräte wie die Fotokamera oder das Handy auf Abruf verfügbar.

Largo äussert sich weiter kritisch gegenüber den Aussagen von Manfred Spitzer und Christian Pfeiffer. Wohltuend direkt. Mehr dazu im Buch.

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06. Februar 2009

Engadin im Bild – die Ausbeute

juergfraefel in Fotografie

Eine Woche im Engadin. Einige Kilometer auf den Langlaufskis, kalte Stunden auf Hundetour. Und eine Memorycard voller Winterbilder.

Mehr Bilder finden sich hier.

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